Der Aufruf: In die Zukunft der Kinder, Jugendlichen und Familien investieren – Für starke kommunale Strukturen und eine zukunftsfähige Kinder- und Jugendhilfe.
Anlässlich der Veröffentlichung der Verhandlungsergebnisse der Arbeitsgruppen im Rahmen der Koalitionsverhandlungen 2025 veröffentlichte die ism gGmbH in Kooperation mit Prof. Dr. Wolfgang Schröer (Universität Hildesheim), Josef Koch (ehem. Geschäftsführer der IGFH) sowie der Bundesarbeitsgemeinschaft der Jugendämter (BAG J) einen fachpolitischen Aufruf mit der Forderung nach einem Nationalen Fonds der Kinder- und Jugendhilfe. Ziel war es, die Bedeutung der Kinder- und Jugendhilfe als zentrale soziale Infrastruktur stärker in die politische Debatte um Zukunftsinvestitionen einzubringen und nachhaltige finanzielle Perspektiven für junge Menschen, Familien und Kommunen einzufordern.
Der Aufruf stieß auf breite Resonanz und wurde zum Ausgangspunkt eines weiterführenden fachpolitischen Austauschs. Aus der Initiative entwickelte sich ein Dialogprozess, in dem Vertreter:innen aus Politik, Kommunen, Fachverbänden, Praxis und Wissenschaft gemeinsam über tragfähige Strukturen, verlässliche Finanzierung und die Zukunftsfähigkeit der Kinder- und Jugendhilfe beraten.
Dieser Prozess wird heute in der Berliner Runde fortgeführt. Sie bietet einen kontinuierlichen Raum für Verständigung, Vernetzung und gemeinsame Impulse zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland.
Den Aufruf mit den Unterzeichnenden finden Sie >>hier